Crumbacher Muschelfest bricht alle Rekorde

„Ist das hier nicht geil?“ rief Bürgermeister Eric Engels bei der Eröffnung des 8. Crumbacher Muschelfestes am vergangenen Samstag der tausendfachen Gästeschar aus nah und fern zu. In der Tat: Es war geil.

„Ist das hier nicht geil?“ rief Bürgermeister Eric Engels bei der Eröffnung des 8. Crumbacher Muschelfestes am vergangenen Samstag der tausendfachen Gästeschar aus nah und fern zu. In der Tat: Es war geil. Dieses 2018er Fest mit dem Motto „Weck‘ den Crumbacher in Dir!“ brach alle Rekorde: An Besucher-Resonanz und Begeisterung, an 1,3 Tonnen purem Miesmuschel-Genuss, an Gesangs-, Tanz-, Trink- und Essenslust, an Angeboten der Marktstände wie auch an der Vielfalt und Originalität der Programmpunkte. Der Stimmungshöhepunkt war – wie auch anders – Samstagnacht vor der großen Bühne in der Dorfmitte als „The BeatGs“ mit ihrem mitreißenden Groove die Crumbacher, deren Freunde und Freundesfreunde  sowie die vielen Gästen aus der gesamten Rhein-Main-Neckar-Region begeisterten. Begeisternd waren auch die stimmungsvollen Bühnenauftritte der Crumbacher selbst, die live zusammen mit den BeatGs unter Führung des  Vorsitzenden des Wirtschafts- und Verkehrsvereins, Günter Horn, die „Crumbach-Hymne“ und andere  legendäre Hits anstimmten. Das war „La deutsche Vita“ pur in Crumbach.

Gestartet wurde das Crumbacher Muschelfest am Samstag um 14 Uhr. Und schon standen Hunderte Gäste an, um das köstliche Gut aus der Bretagne zu genießen. Bei der offiziellen Eröffnung kurz nach 16 Uhr, die stilvoll vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Fränkisch-Crumbach musikalisch umrahmt wurde, war es dann knack-eng  auf der Festmeile. Auch viele Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur machten es sich am Promitisch gemütlich. Die 5 Muscheltöpfe der Köche dampften ununterbrochen, um dem großen Begehren halbwegs nachzukommen. „Wir haben in allem zugelegt: der Menge der Muscheln, der Anzahlt der Muscheltöpfe wie auch Muschelköche und der  Helfer und Helferinnen vor und hinter dem Tresen, um der tausendfachen von Jahr zu Jahr steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Doch auch diesmal haben die Muscheln nicht gereicht, um alle unsere Gäste glücklich gemacht zu haben. Wir arbeiten weiter dran!“, sagt  ein bestens aufgelegter Günter Horn, der  1. Vorsitzende des Veranstalters.

Wie in Crumbach so üblich, hat auch wieder das Wetter mitgespielt. Am Samstag Extraklasse, am Sonntag etwas kühler und bewölkt, allerdings kein Regen. So war wohl am Sonntag etwas weniger Andrang, aber immer noch gemütlich eng an den Tischen und Tresen der Wein-, Bier-, und kulinarischen Spezialitätenstände. Deutlich enger wurde es am Sonntagnachmittag an der großen Bühne als der Crumbacher Chor, die Jumper und „Wonderfrolleins“ ihre Auftritte hatten. Das waren dann wieder die Momente zum Mittanzen, -swingen und -singen. Etwas ruhiger und gelassener ging es an der kleinen Bühne auf der Schleiersbacher Straße vorm „Crumbacher Bauernlädchen“ zu. Hier machte man es sich gemütlich bei Kaffee und Kuchen und hörte unter anderem den jungen Gesangstalenten der Gesangs-Akademie Kerstin Wießmann zu. Am Ende des Tages so gegen 20 Uhr waren nicht nur die Crumbacher glücklich, dass sie mal wieder so ein fulminantes Fest gut über die Bühnen brachten, sondern auch viele Gäste, die in Crumbach etwas Meer genießen konnten sowie die Marktbeschicker, die viele neue Kunden und Freunde gewonnen haben.