LandFrauen erfahren in einem Workshop, wie Belastendes abgelegt werden kann

„Es reist sich besser mit leichtem Gepäck – ein Leben ohne „Energie-Vampire“ versprach die Heilpraktikerin und Businesscoach Kirsten Schmiegelt aus Frankfurt  bei einem interaktiven Vortrag, den der Bezirkslandfrauenverein Reichelsheim in Fränkisch-Crumbach anbot. Sechzehn Frauen waren dieser Einladung gefolgt und erfuhren von ihr, wie Energie in Dinge fließt, die Körper und Seele nicht gut tun, anstatt sich auf das zu fokussieren, was Kraft und Ruhe gibt. Schnell waren aus eigener Erfahrung viele Energieräuber zusammengetragen und erkannt. Aufgeregtheit über schlechtes Wetter oder Stau und starker Straßenverkehr, ständige Erreichbarkeit am Telefon, auch  andauernd unguten Nachrichten oder chronische Krankheiten sind neben weiteren äußere Faktoren, welche belastend auf den Körper einwirken. Auch menschliche „Energieräuber“ wurden ausgemacht, das können liebe Mitmenschen sein, die unter anderen als ewige Pessimisten, Besserwisser, Despoten, geltungssüchtige oder statusbezogene Menschen anderen das Leben schwer machen oder ihnen den „letzten Nerv‘“ rauben. Doch auch die innere Stimme kann viel dazu beitragen, dass frau sich ausgebrannt und überlastet fühlt. Wer kennt nicht den kleinen Mann im Ohr, der einem  suggeriert, dass alles immer perfekt sein und man alles schaffen muss. „Ich kann auch mal „Nein“ sagen, mich abgrenzen und mir keine Gedanken machen, was die Anderen dazu meinen“, riet die Referentin. Verschiedene Rollenmodelle kamen zu Sprache und jede Teilnehmerin konnte sich in der einen oder anderen Rolle selbst wiederfinden. Da wurde die Königin genannt, die selbstbewusst, weise und fürsorglich agiert, oder die Mutter, welche liebend, beschützend, vielleicht auch fordernd auftritt. Ganz anders dagegen die Kriegerin,  als kämpferisch, mutig, zielstrebig und selbst aktiv, alle zehn vorgestellten Rollen beinhalteten viele positive Eigenschaften, jedoch zeigte sich zu jeder auch eine negative Seite. Wie bei der Rolle der Dienerin, die gleichzeitig fürsorglich, hilfsbereit, gutmütig und ausgleichend, jedoch auch gehorsam, unterwürfig und aufopfernd bis zur Selbstaufgabe sein kann. Es gäbe verschiedene Optionen dies zu hinterfragen und zu ändern, verriet Kirsten Schmiegelt. Letztendlich sollte sich jede der Teilnehmerinnen fragen: Was tut mir gut? Was macht mich gesund? Wie bekomme ich mehr davon und wie stehe ich für mich ein? Das Resümee der Teilnehmerinnen zu diesem Workshop war bei allen positiv, sie möchten viele Anregungen in ihr Leben einbringen und Ballast abwerfen.

 

f.d.R: Monika Friedrich 06063-3516

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