Neues Klettergerüst in der Sarolta-Kindertagesstätte

Es war schon ein rechter Jammer: Das heiß geliebte Klettergerüst im Garten der Fränkisch-Crumbacher Kinder-Tagesstätte war dermaßen in die Jahre gekommen, dass der TÜV einer weiteren Nutzung nicht mehr zustimmen konnte. Ein neuer Kletterturm sollte jedoch 10.000 Euro kosten – Geld, das weder die „weltliche“, noch die als Träger der Einrichtung fungierende Kirchengemeinde einfach so im Kasten liegen hat. Glücklicherweise fand sich inzwischen eine Lösung. Kurt Marquardt und sein Sohn Michael vom örtlichen Industrie-Gravuren Betrieb Marquardt haben sich spontan dazu entschlossen, die Hälfte der Kosten zu übernehmen. „Weil es einfach sein musste“, so Michaels Ehefrau Michelle, die für die Gemeinde im Kindergarten-Ausschuss sitzt. Und da auch die Stiftung „Unsere Kinder, unsere Zukunft“ der Volksbank Odenwald einen Betrag von 1.500 Euro beisteuerte, konnte Bürgermeister Eric Engels daran denken, ein neues Prachtstück zu bestellen. Installiert wurde es während der Sommerpause, wobei der gemeindliche Bauhof von mehreren „Papas“ unterstützt wurde und begeistert genutzt wurde es sofort nach der Freigabe. Davon konnten sich am Donnerstagmorgen die Sponsoren, Bürgermeister Eric Engels sowie Pfarrer Thomas Worch schnell überzeugen. Wobei der Verwaltungschef der Versuchung nicht widerstehen konnte, sich selbst einmal auf wackliges Kletter-Terrain zu begeben. Die Volksbank-Stiftung unterstützt alljährlich 20 bis 30 Kinder-orientierte Projekte im Kreisgebiet und schüttet dabei insgesamt zwischen 20.000 und 30.000 Euro pro Jahr aus.

Text und Bild: Kirsten Sundermann

Bericht im Odenwälder Echo

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