Sarolta-Kindertagesstätte

Unsere Einrichtung stellt sich vor

Die Sarolta-Kindertagesstätte der Evangelischen Kirchengemeinde in Fränkisch-Crumbach ist eine Einrichtung für Kinder, in der Kinder im Alter von 1-6 Jahren aufgenommen werden. Zusätzlich besteht in der Kindertagesstätte die Möglichkeit, Einzelintegrations-Maßnahmen durchzuführen.

Wir betreuen 75 Kinder in drei altersgemischten Gruppen, 20 Kinder in einer altersgemischten Waldgruppe und bis zu 24 Kinder in zwei Krippengruppen.

Öffnungszeiten siehe unter Anmeldeformulare

Ferienzeiten: drei Wochen im Sommer sowie zwischen den Jahren und an den Brückentagen nach Christi Himmelfahrt und Fronleichnam. Zusätzlich drei Schließtage für die Konzeptionsentwicklung mit dem gesamten KiTa-Team.

Konzept

Hier ein Einblick in unsere Einrichtung und in unsere pädagogische Arbeitsweise. Die Kindertagesstätte hat neben der Betreuungsaufgabe einen eigenständigen Erziehungs-und Bildungsauftrag im Elementarbereich des Bildungssystems und basiert auf dem Hessischen Erziehungs- und Bildungsplan (BEP). Mit diesem wird eine Grundlage zur Verfügung gestellt, um jedes Kind in seinen individuellen Lernvoraussetzungen, seiner Persönlichkeit und seinem Entwicklungsstand anzunehmen, angemessen zu begleiten und zu unterstützen. Bildung und Erziehung liegen somit in evangelischer Verantwortung und werden durch eine kindgerechte, religiöse Erziehung unterstützt.

Im Mittelpunkt unserer Erziehungs- und Bildungsarbeit steht das Wohl des Kindes. In der praktischen Umsetzung der Ziele und Werte, die unsere Arbeit prägen, wird eine ganzheitliche Erziehung und Bildung in enger Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten durchgeführt. Unsere Kindertagesstätte ist ein bedeutender Lern- und Lebensraum für Ihr Kind. Hier kann es lebenspraktische Erfahrungen sammeln, Basiskompetenzen entwickeln und zusammen mit anderen Kindern im sozialen Netzwerk Bildungsprozesse erfahren.

Offene Arbeit

Wir arbeiten in unserem Haus nach einem offenen Konzept. Das heißt: Die Kinder kommen in ihren Stammgruppen an und werden hier von den anwesenden Erziehern in Empfang genommen und begrüßt. Die Kinder können sich verschiedenen Gruppen zuordnen und treffen sich um 9.00 Uhr zu einem kurzen Morgenkreis. Anschließend wählen die Kinder ihre Aktivität erneut. Nun haben sie die Möglichkeit ihren Aktivitäten nach Interessen und Bedürfnissen nachzugehen, Neues zu entdecken und neue Erfahrungen zu sammeln.

Die Erzieherinnen rotieren wöchentlich in den verschiedenen Funktionsräumen. Da in der Eingewöhnungsphase die Kinder sehr an ihre Bezugserzieherin gebunden sind, gehen sie automatisch mit in die anderen Räume und lernen so den gesamten Kindergarten kennen. Die uns anvertrauten Kinder werden als eigenständige Persönlichkeit mit bestimmten Entwicklungsbedürfnissen, Interessen und Wünschen wahrgenommen.

Stammgruppen im pädagogischen Alltag

Während der Freispielzeit kann das Kind seine Stammgruppe im Kindergarten verlassen und in unterschiedlichen Funktionsräumen seinen Interessen nachgehen. Gemeint sind: Atelier, Bauraum, Rollenspielbereich, Bewegungsraum und Spiel im Außengelände, sowie Bistro/Restaurant und ein bespielbarer Flurbereich. Das heißt, dass sich das Kind seinen Spielort und Spielpartner aussuchen kann, nachdem es sich bei der Erzieherin abgemeldet hat. Dadurch erweitern sich die Spielmöglichkeiten. Bestehende Freundschaften können gepflegt und neue geknüpft werden. Durch die offenen Stammgruppen werden Kindern mehr Wahlmöglichkeiten gelassen und sie können ihre Aktivitäten an ihren eigenen Interessen und Wünschen ausrichten.

Die Krippe arbeitet auch im offenen Konzept, d.h die Krippenkinder können sich eigenständig in den beiden Gruppenräumen bewegen. Für die Krippenkinder gibt zusätzlich einen separaten Essbereich.

Die Stammgruppe mit der Bezugserzieherin bildet zunächst eine sichere Basis. Nach der Eingewöhnungszeit hat jedes Kind seinen individuellen Zeitpunkt, wann es seine Bezugserzieherin verlässt und bereit ist, Neues zu entdecken und neue Erfahrungen zu sammeln.

Verschiedene Angebote stehen allen Kindern zur Verfügung. Die pädagogischen Fachkräfte arbeiten gruppenübergreifend und konzentrieren sich auf bestimmte Aufgaben. Dadurch erleben sie die Kinder bei ganz unterschiedlichen Aktivitäten in den Funktionsräumen und im Außengelände.

Die Öffnung der Stammgruppen bedeutet auch, dass Kinder an der Setzung von Regeln beteiligt werden, dass sie lernen Eigen- und Mitverantwortung zu übernehmen und dadurch in ihrer Selbstständigkeit gefördert werden.

Essen im Kinder-Restaurant

Die Kinder im Kindergarten und in der Waldgruppe bringen ihr Frühstück täglich von zuhause mit. Frühstückszeit ist von 7 Uhr bis 10.30 Uhr. In der Krippe bekommen die Kinder das Frühstück und einen Imbiss am Nachmittag in der KiTa (mit Elternbeitrag finanziert). Das Mittagessen erhalten wir täglich frisch vom Restaurant „ Schwanen“ aus Reichelsheim. Unsere Hauswirtschaftskräfte bereiten mit den Kindern zudem noch eine Nachspeise oder Suppe zu.

Die Essenszeit ist von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr. Das Essen ist in Buffetform aufgebaut. Die Kinder können entscheiden, wann und mit wem sie essen möchten. Eine Erzieherin begleitet die Tageskinder beim essen, die anderen Tageskinder spielen in den Funktionsräumen.

Nach dem Essen gibt es die Möglichkeit zum Schlafen, Ruhen oder zum Spielen. Gegen 15 Uhr können die Kinder noch einen Nachmittagssnack einnehmen.

Eingewöhnung - Der Übergang vom Elternhaus in die Kindertagesstätte

Die Eingewöhnung der Kinder in die Kindertagesstätte orientiert sich in allen Abteilungen am „Berliner Eingewöhnungsmodell“. Das Modell verläuft schrittweise in vier Phasen, die eine Zeitspanne von zwei bis vier Wochen beinhaltet. Bei der Eingewöhnung werden die Vorerfahrungen der Kinder mitberücksichtigt, damit eine Vertrauensbasis zwischen Kind, Eltern und Erzieherin entstehen kann. Die Dauer wird individuell auf das Kind abgestimmt.

Nachweislich ist es besser, wenn der Übergang der Kinder während dieser Zeit von einer konstanten Bezugsperson begleitet werden und dadurch behutsam in die neue Situation hineinwachsen kann. Erst durch eine verlässliche Bindung zur Erzieherin ist es dem Kind möglich, die Welt und vor allem die neue Umgebung „Kindertagesstätte“ zu erforschen und Erfahrungen zu sammeln.

Religionspädagogik

Als Kindertagesstätte der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau möchten wir den Kindern einen positiven Zugang zum Glauben ermöglichen. Grundlage dafür ist das biblischchristliche Verständnis vom Menschen. Im Kindergartenalltag zeigt sich dies durch das Singen von christlichen Liedern, das Erzählen von biblischen Geschichten und das Feiern von Festen im Rahmen des Kirchenjahres. Frau Nina Nicklas-Bergmann, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde, ist in die religionspädagogische Arbeit mit einbezogen und gestaltet Bibelwochen und Gottesdienste der Kindertagesstätte in Zusammenarbeit mit den Kindern, Eltern und Erzieherinnen. Durch diesen Schwerpunkt in unserer Kindertagesstätte haben die Kinder die Möglichkeit in einer Atmosphäre des Vertrauens und der Geborgenheit eine Beziehung zu Gott zu entfalten.

Schulvorbereitung

Im letzten Kindergartenjahr besuchen wir gemeinsam mit den Vorschulkindern einmal im Monat die Rodensteinschule in Fränkisch- Crumbach. Dort lernen die Kinder die Schule durch einen Rundgang kennen und bearbeiten gemeinsam mit den Lehrern verschiedene Unterrichtsschwerpunkte zu Themen wie z.B. Sprache, Forschen oder Mathematik. Zusätzlich zu den monatlichen Besuchsterminen finden jedes Jahr Projekte in der Kita statt wie z.B. die „Zahngesunde Ernährung“, eine Brandschutzübung und ein Verkehrssicherheitstraining mit ADACUS (vom ADAC).

Bewegung

Da Bewegung ein Schwerpunkt unserer Einrichtung ist, geben wir den Kindern täglich die Möglichkeit unser großes Außengelände für ihren Bewegungsdrang zu nutzen. Hier können die Kinder sich ausprobieren, Erfahrungen sammeln mit verschiedenen Materialen und an vielen Kletter- und Balanciergeräten ihr Geschick testen und ausbauen. Bei schlechtem Wetter nutzen wir den großen Bewegungsraum mit all seinen Möglichkeiten. Wir bieten den Kindern in Form von Bewegungsbaustellen, Gelegenheit ihre natürliche Freude an Bewegung, zu fördern und auszuleben. Im Kindergarten findet an einem Tag im Monat ein Wald- und Wiesentag mit den Kindern statt.

Waldgruppe "Eichhörnchen"

Die Waldgruppe bietet Kindern eine Alternative zum Regelkindergarten. Die Außengruppe unterscheidet uns von einer Regelkindergartengruppe dadurch, als das sie über kein festes Gebäude verfügt, sondern den Wald als Raum nutzet.Es gibt zwar eine Schutzhütte, jedoch verbringen die Waldkinder viele Stunden am Vormittag, auf einem unserer vier Waldplätze. Die Schutzhütte, die über fließendes Wasser und einem Holzofen verfügt, bietet den Waldkindern eine Ausweichmöglichkeit im Notfall oder bei extremen Wetterbedingungen. Auf der Wiesenfläche neben der Schutzhütte wird im Herbst ein Tipi-Zelt aufgestellt werden.

Wir geben den Kindern der Waldgruppe einen (Natur-) Raum, in dem sie ganzheitliche Erfahrungen machen können und einen selbstverständlichen Bezug zur Natur herstellen. Durch den ständigen Aufenthalt in der Natur erleben die Kinder deren grenzenlose Vielfalt und Weite. Wir gehen davon aus, dass Kinder, die in ihrer Kindheit in enger Bindung an die Natur aufgewachsen sind, sich auch im Erwachsenenalter von einer besonderen Verantwortung, für die natürliche Umwelt leiten lassen.

Im Wald genießen die Kinder einen idealen Entwicklungsraum mit einer Vielzahl von Herausforderungen. Die körperliche Aktivität, die Sprache, die Wahrnehmung aller Sinne, die soziale und emotionale Kompetenz und die Gesundheit der Kinder, werden gefördert und gestärkt. Die Natur (in ihren vier Jahreszeiten) und unsere vier unterschiedliche Waldplätze bieten reichhaltige Möglichkeiten, damit sich die Kinder frei entfalten und in ihrem eigenen Tempo, entwickeln können.

Einrichtungsleitung: Doris Most
Stellvertreterin : Daniela Hack

Kindertageseinrichtungen

Kindertageseinrichtungen (Tageseinrichtungen für Kinder) sind Kinderkrippen für Kinder bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres, Kindergärten für Kinder vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt, Kinderhorte für Kinder im Schulalter und altersübergreifende Tageseinrichtungen für Kinder, § 25 Hessisches Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch (HKJGB).

Tageseinrichtungen sollen die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit fördern, die Erziehung und Bildung in der Familie unterstützen und ergänzen und den Eltern dabei helfen, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können, § 22 Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII).

Kinder ab dem ersten vollendeten Lebensjahr haben einen Anspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege, § 24 Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII).

Kindertagespflege

An wen muss ich mich wenden?

Über Anzahl der Betreuungseinrichtungen und Anzahl der Plätze sowie die Konzeptionen können Sie sich bei der örtlichen Gemeinde- oder Stadtverwaltung oder im örtlichen Jugendamt informieren.

Dort erhalten Sie auch Kontaktadressen der in Frage kommenden Kindertageseinrichtungen . Die Anmeldung erfolgt in der jeweiligen Einrichtung und/oder bei der Verwaltung der Stadt bzw. Gemeinde, in der sich die Kindertageseinrichtung befindet.

Welche Gebühren fallen an?

Die Elternbeiträge werden von den jeweiligen Trägern (Gemeinde, Kirchen etc.) festgesetzt und können daher variieren. Nach § 90 Abs. 3 SGB VIII übernimmt das örtliche Jugendamt zum Teil oder ganz die Beiträge, wenn die Belastung den Eltern nicht zumutbar ist.

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Zuständigkeit

  • Michelstädter Straße 12
    64711 Erbach, Kreisstadt
  • Haltestellen:
  • Erbach, Landratsamt
  • Parkplätze:
  • Parkplatz vor dem Haupttor
    Behindertenparkplatz: 5
    (gebührenfrei)
  • Parkplatz vor dem hist. Landratsamt
    Parkplatz: 40
    (gebührenfrei)
  • kein Aufzug
  • nicht behindertengerecht
  • 06062 70-401
  • 06062 70-458
  • Montags: 08.00 bis 12.00 Uhr
    Dienstags: 08.00 bis 12.00 Uhr
    Mittwochs: geschlossen
    Donnerstags: 08.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.30 Uhr
    Freitags: 08.00 bis 12.00 Uhr
  • Nees-von-Esenbeck-Straße 9-11
    64711 Erbach, Kreisstadt
  • Parkplätze:
  • Parkplatz vor dem Haupttor
    Behindertenparkplatz: 5
    (gebührenfrei)
  • Parkplatz vor dem hist. Landratsamt
    Parkplatz: 40
    (gebührenfrei)
  • kein Aufzug
  • nicht behindertengerecht
  • 06062 70-401
  • 06062 70-458
  • Montags: 08.00 bis 12.00 Uhr
    Dienstags: 08.00 bis 12.00 Uhr
    Mittwochs: geschlossen
    Donnerstags: 08.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.30 Uhr
    Freitags: 08.00 bis 12.00 Uhr

Yvonne Feldmann

  • Raum A 12
  • 06062 70-401
  • 06062 70-434
  • Nees-von-Esenbeck-Straße 9-11
    64711 Erbach, Kreisstadt
  • Parkplätze:
  • Parkplatz vor dem Haupttor
    Behindertenparkplatz: 5
    (gebührenfrei)
  • Parkplatz vor dem hist. Landratsamt
    Parkplatz: 40
    (gebührenfrei)
  • kein Aufzug
  • nicht behindertengerecht
  • 06062 70-401
  • 06062 70-458
  • Montags: 08.00 bis 12.00 Uhr
    Dienstags: 08.00 bis 12.00 Uhr
    Mittwochs: geschlossen
    Donnerstags: 08.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.30 Uhr
    Freitags: 08.00 bis 12.00 Uhr
  • Rodensteiner Straße 8
    64407 Fränkisch-Crumbach
  • kein Aufzug
  • 06164 9303-93
  • 06164 9303-0
  • Montag - Donnerstag von 7.30-12.00 Uhr
    Dienstag von 13.00-16.30 Uhr
    Donnerstag von 13.00-18.00 Uhr
    Freitag von 7.30-13.00 Uhr
  • Rodensteiner Straße 8
    64407 Fränkisch-Crumbach
  • 06164 9303-93
  • Montag - Donnerstag von 7.30 Uhr - 12.00 Uhr



    Freitag von 7.30 Uhr - 13.00 Uhr

Melanie Winter

  • Sozialamt
    Raum 3
  • 06164 9303-60
  • Schleiersbacher Straße 9
    64407 Fränkisch-Crumbach
  • 06164 2446
  • 06164 500780

Doris Most

  • Raum
  • 06164 2446

Unter'm Strich

Die Kosten der Kindertagesstätte - pro Jahr über eine Million Euro - werden geteilt zwischen dem Land Hessen, der Gemeinde Fränkisch-Crumbach, der Evangelischen Kirchengemeinde und den Eltern.